Was versteht man unter einer Tauchheizung?

Tauchheizkörper werden auch als Eintauchheizkörper, Flanschheizungen, Einschraubheizkörper oder umgangssprachlich auch als Heizstäbe bezeichnet. Das Prinzip der Tauchheizung ist dabei immer das gleiche: Ein Heizdraht wird mit elektrischer Energie erwärmt und bringt die ihn umgebende Flüssigkeit auf eine gewünschte Temperatur. Das Verfahren ist aus dem Alltag im Haushalt bekannt, wo mittels Tauchsiedern oder Wasserkochern Trinkwasser nach demselben Verfahren, mit Hilfe von Heizröhren, erhitzt wird.

Flanschheizung und Einschraubheizkörper als Sonderformen der Tauchheizungen

Die Bezeichnung Flanschheizung, als eine Sonderform der Tauchheizung, ergibt sich aus der häufig für Tauchheizkörper verwendeten Befestigung mit Hilfe einer Flanschverbindung. Mit diesem stabilen Befestigungsverfahren lassen sich auch große Tauchheizkörper bis DIN 400 / 500 sicher und dauerhaft anbringen und gleichzeitig bei Bedarf ausbauen und austauschen. Auf dem gleichen Prinzip wie die Flanschheizung, jedoch mit einer anderen Befestigung versehen, beruht der Einschraubheizkörper. Bei diesem Typ der Tauchheizung wird der Heizstab, statt mit einer Flansch, mittels Schweißmuffe (G 1 ¼ Zoll, G 1 ½ Zoll, G 2) oder Gegenmutter in der Tankwand befestigt.

Einsatzspektrum der Tauchheizung

Der Tauchheizkörper eignet sich insbesondere zum Beheizen von Flüssigkeiten. Neben Trinkwasser und Kreislaufwasser können auch Flüssigkeiten unterschiedlicher Viskosität wie Öle (Hydrauliköl, Schmieröl, etc.) mit Hilfe einer Tauchheizung erwärmt werden. Entsprechend wird dieser Heizungstyp häufig in Tanks unterschiedlicher Größe, großen Behältern und Wärmespeichern verbaut. Luft und industrielle Gase können ebenfalls mithilfe eines Tauchheizkörpers erwärmt werden.

Typischer Aufbau einer Tauchheizung

Das markanteste Bauteil beim Tauchheizkörper ist der, in der Regel u-förmige Rohrheizkörper, der in die zu erhitzenden Flüssigkeit oder das Gas eingetaucht wird. Durch die Vielzahl der industriellen, öffentlichen und privaten Tanks, Behälter etc. werden an Größe, Heizleistung und Bauweise der Tauchheizung ganz unterschiedliche Anforderungen gestellt. So müssen – je nach Anforderung – Tauchtiefen für den Rohrheizkörper von wenigen Zentimetern bis hin zu mehreren Metern realisiert werden.

Tauchheizkörper von Herbst

Der Heizstab des Tauchheizkörpers von HERBST steht im Regelfall in direktem Kontakt mit dem zu beheizenden Medium. Von seiner Qualität und Materialauswahl in Verbindung mit der berechneten Oberflächenbelastung hängt maßgeblich die Zuverlässigkeit der Tauchheizung ab. Daher sollte beim Einbau einer Tauchheizung auf die entsprechende Qualität der verbauten Rohheizkörper geachtet werden. Das verwendete Metall hat Einfluss auf die Heizleistung und die Interaktion der Heizstäbe mit dem sie umgebenden Medium. Ebenfalls von zentraler Bedeutung für die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Tauchheizung ist die Temperaturregelung und Überwachung. Hier stehen von Herbst unterschiedliche Systeme zur Verfügung, um die Temperatur zu regulieren.